Beim Geocaching sucht man einen Geocache. "Geo" heisst "Erde" auf griechisch und "cache" resp. "to cache" ist englisch und heisst "etwas verstecken". Ein Geocache ist also etwas in der Erde Verstecktes.

Am 2. Mai 2000 wurde das GPS der Öffentlichkeit in der vollen Genauigkeit zugänglich gemacht. Bereits am 3. Mai 2000 vergrub Dave Ulmer in der Nähe von Portland, Oregon, einen Eimer mit diversem Inhalt und publizierte die Koordinaten in einer Usenet-Newsgroup und startete eine moderne Schnitzeljagd. Obwohl es damals noch GPS stash hunt hiess, war die Idee vom Geocaching geboren. Anhand von GPS Koordinaten sucht man den Geocache und verewigt sich in dessen Logbuch (ähnlich wie ein Gipfelbuch).

Heute werden das Spiel und die eingetragenen Geocaches von der Firma Groundspeak in Seattle verwaltet und sind unter www.geocaching.com abrufbar. Groundspeak gibt klare Spielregeln vor, nach denen Geocaches ausgelegt werden dürfen. Bevor ein Geocache neu in die Datenbank aufgenommen wird, muss er eine Prüfung durch einen länderspezifischen, freiwilligen Reviewer bestehen. Dadurch wird die Einhaltung der Spielregeln (Guidelines) sichergestellt.

Um Geocaching zu betreiben benötigst du lediglich:

  • Ein Smartphone (mit der Geocaching-App) oder ein GPS mit der Eingabemöglichkeit von Zielkoordinaten (Auto-GPS taugen in der Regel eher nicht)
  • Einen Account bei www.geocaching.com (mit der kostenlosen Basic-Version stehen einem rund 90% aller Geocaches zur Verfügung)
  • Dazu dann noch etwas Spürsinn und ein gutes Auge und eigentlich steht dem ersten Found nichts mehr im Wege.

Je nach Geocache benötigst du weiteres Equipment:

  • Schreiber (BYOP = Bring your own pen)
  • Taschenlampe
  • UV-Lampe
  • Kletter-Ausrüstung
  • Boot
  • Taucherausrüstung
  • ...

Ja, mit Geocaching kann man echte Abenteuer erleben.

Auf die verschiedenen Typen von Geocaches wird in den weiteren Untermenus eingegangen.